Wie im ersten Artikel beschrieben wurde bo-β-kashi kontinuierlich befüllt.
Die Fermentation im „großen“ Eimer soll unter Sauerstoffabschluss (anaerob) erfolgen. Damit der täglich anfallende Biomüll nicht auch täglich Sauerstoff in das System einträgt hat sich Folgendes als gut und besonders praktikabel erwiesen: In 3 alten 1-l-Joghurtbechern (so wie der „Totenkopf“-Becher“) werden organische Abfälle gesammelt. Sind alle 3 „kleinen“ Eimer voll, wird der „große“ Eimer geöffnet und befüllt.

Lektion 1: Verringerter Sauerstoffeintrag durch Sammeln des anfallenden Mülls in kleinen, Eimern.

Nach genau 4 Wochen war bo-β-kashi voll – und bereit für seinen ersten, 2 Monate dauernden Winterschlaf aka Durchfermentierphase.

Wie viel Müll fällt in meinem Haushalt an?
Bei 2 Personen im Haushalt fällt täglich durchschnittlich an: gebrauchte, volle Kaffeefilter, Eierschalen, Apfelbutzen (norddeutsch: Griebsch), ca. 200g Obst- und Gemüsereste.