Eine leicht zu bedienende Alternative zu Google Mapsmap
Sicherlich kennt ihr das: Man will Freunden und Bekannten einen Treffpunkt mitteilen, will ihnen den besten Weg von der S-Bahn-Station zur nächsten Party zeigen – und das alles ohne ein Google-Konto.

Wiedermal beweist die OpenSource-Community, dass sie Alternativen liefert: uMap.
Entstanden als Projekt der französischen openstreetmap-Community bietet uMap zahlreiche Möglichkeiten:

  • Unbegrenzte Anzahl an eigenen Ebenen
  • freie Wahl der zugrunde liegenden Karte (Landschaftskarte, Straßenkarte, …)
  • benutzerfreundliches Setzen von points of interest (POI), Linien und Flächen
  • leichte Möglichkeiten zum Teilen der erstellten Karten mit anderen.

…und alles was ihr dazu braucht ist ein Account bei GitHub, twitter oder openstreetmap.

Hier eine Demo-Karte mit meinen POIs

Gemeinsam an Velorouten arbeiten

Auf das Tool wurde ich dank einem Kollaborationsprojekt im ADFC aufmerksam: Die Verkehrsbehörde packt das Projekt Velorouten an und will in einem Beteiligungsverfahren Stellungnahmen von verschiedenen zivilgesellschaftlichen Akteuren und Akteurinnen im Bereich Verkehrspolitik haben. Um sich also die vorgeschlagene Routenführung anzuschauen ist ein solchen Tool unabhängig von Google Gold wert.

Sven Anders, selber lange in der openstreetmap-Community aktiv, hat die von der Behörde gelieferten Daten aus Google Maps in .geojson-Formaten exportiert und in uMap importiert. Nun kann darin jede Bezirksgruppe rummalen wie sie wollen, alternative Routen vorschlagen, Kommentare abgeben und gemeinsam arbeiten.
Dank an Sven und ein Lob auf open source.