Alles beginnt mit netzpolitik.org

Genau. Die mit dem Landesverrat. Und leider wird diese Assoziation der hervorragenden Arbeit des Teams neben Markus und André nicht gerecht. Denn sie machen so,so,so viel mehr. Der Spiegel ist auch mehr als die mit dem Landesverrat.

Eigentlich geht es um die Flüchtlingssituation. Genau. Die mit den vielen Menschen, 36% Syrer, 21,2% Afghanen und 7,6% Iraker.[1]
Wie so viele in meinem Freundeskreis heiße ich diese Menschen willkommen und zerbreche mir den Kopf, wie ich – mit meinen Ressourcen, meinem Können – diesen Menschen Unterstützung leisten kann.

Refugees Emancipation

Am 1. Oktober erschied dieser Artikel „Spendenkampagne für Refugees Emancipation: Internetcafés und Computerkurse für Flüchtlinge auf netzpolitik.org

Nach der Lektüre und vor allem nach deren 1:50 Video (siehe unten) war ich gerührt und tief überzeugt davon.

Ich finde deren Initiative richtig und wichtig, weil es „moderne Technoligien“ aka Internet mit fast schon Kant’schen Idealen von Aufklärung, Souveränität und Freiheit von Information verbindet.
Also – bäm! – hab ich das gespendet, was ich für richtig hielt.

Nachspiel: freifunk auf dem Schwarzenberg

Aber das war nicht genug. Eine naheliegende Frage tat sich auf: Haben die 649 [1] Geflüchteten auf dem Harburger Schwarzenberg, vor den Toren des Hauptgebäudes der TU, freies W-LAN?
Ja. Haben sie. Und das zu wissen tut sehr gut.

Die Freifunker Hamburg haben eine Richtstrecke auf den Schwarzenberg eingerichtet und versorgen somit alle Geflüchteten (plus Wachpersonal) mit freiem Internetzugang.
Auch das verdient ein Dankeschön.

[1: Zahlen für (ausschließlich) August 2015, Quelle: Schriftliche kleine Anfrage der CDU, Drucksache 21/1568, abgerufen am 5. Oktober 15]